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Januar 2026: Chinas Dominanz im Welthandel: Globale Übermacht, europäische Risiken

Bad Homburg, 02.01.2026

China hat sich vom profitablen Absatzmarkt zum knallharten Wettbewerber entwickelt – mit massiven Überkapazitäten, Preisdumping und Rekord-Handelsüberschüssen. Für Europa und Deutschland bedeutet das: Schlüsselindustrien geraten unter Druck, Absatzmärkte brechen weg und eine schleichende Deindustrialisierung droht.

Noch vor kurzem war China für viele europäische Unternehmen vor allem eines: Ein riesiger Absatzmarkt mit hohen Gewinnchancen. Seit 2020 hat sich dieses Bild aber radikal verändert. Während westliche Länder im „Corona-Lockdown“ waren, hat China zielstrebig in neue Technologien und hochwertige Industrien investiert und seine Produktionskapazitäten massiv ausgebaut. 

Die Folgen:

Marktdominanz in Schlüsselbranchen
Heute dominiert China viele Wirtschaftssektoren, in denen bislang Deutschland eine starke Position hatte – dazu zählt insbesondere der weltweite Automobilmarkt (u.a. E-Autos).
Überkapazitäten und Preisdruck
Diese Entwicklung wird begleitet von erheblichen Überkapazitäten, staatlichen Subventionen und oftmals gezieltem Preisdumping auf Seiten Chinas.
Handelsüberschüsse auf Rekordniveau
Seit rund 5 Jahren verzeichnet China einen enormen Handelsüberschuss: Die Exporte sind seitdem stark gestiegen, während die Importe praktisch stagnieren (s. Grafik). 

Was bedeutet das für Europa und Deutschland?

Absatzmärkte brechen weg 
China wird auch bei höherwertigen Produkten zum dominanten Wettbewerber und übernimmt ganze Marktsegmente – mit guter Qualität zu niedrigen Preisen. 
Industrie unter Druck
Deutsche Schlüsselbranchen wie Maschinenbau, Chemie und Automobile verlieren stark an Wettbewerbsfähigkeit – es droht eine schleichende Deindustrialisierung. 
Massive Ungleichgewichte 
Die Grafik zeigt den Kern des Problems – China weitet kontinuierlich seine enormen Handelsüberschüsse aus, während Länder wie Deutschland an Wohlstand verlieren. 

Fazit:

Europa erlebt gerade die „zweite Welle“ chinesischer Handelspolitik. Nach dem ersten „China-Schock“ in den USA richtet sich diese gegen reife Industrieländer wie Deutschland. Das ist einer der Gründe, warum die deutsche Wirtschaft seit sechs Jahren praktisch nicht mehr wächst!



Pressekontakt

Marcel Renné

Vorsitzender des Vorstandes & CEO

Rathausplatz 8-10

61348 Bad Homburg