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Markets Update Februar 2023 - Zinssorgen dämpfen die Börseneuphorie

Bad Homburg, 27.02.2023
von FERI
  • Aktienmärkte geben nach starkem Jahresauftakt nach
  • Inflationsraten sinken nur langsam
  • Notenbanken zu weiteren Leitzinsanhebungen gezwungen

Nach starkem Jahresauftakt verloren die Aktienmärkte zuletzt deutlich an Schwung. Dabei deutete in den ersten Wochen des Anlagejahres zunächst alles auf einen regelrechten Sweetspot hin: Verbesserte Konjunkturaussichten in China und Europa, nachlassende Inflationsdynamik und damit die Aussicht auf ein baldiges Ende der geldpolitischen Straffung in den USA lösten zeitweise zweistellige Kurszuwächse aus. Einzelne Investmentstrategen sprachen bereits vom Ende des Bärenmarktes. Doch diese Ankündigung kam zu früh. Wie schon so oft in der Finanzmarktgeschichte zeigt sich auch dieses Mal, dass die Bekämpfung sehr hoher Inflationsraten ein Marathon und kein Sprint ist. Da die großen Notenbanken zu weiteren Leitzinsanhebungen gezwungen sind, steigt vielmehr das Risiko einer Rezession im späteren Jahresverlauf. Denn bis die Geldpolitik ihre volle Wirkung entfaltet, braucht es einige Zeit. Sind die Zinsanhebungen jedoch erst einmal in der Realwirtschaft angekommen, wird dies die wirtschaftliche Aktivität unweigerlich ausbremsen.

Korrekturrisiken nehmen zu

Einen leichten Hoffnungsschimmer gibt es dennoch: Die Unternehmensgewinne sind stabiler als erwartet und dürften durch den allgemeinen Inflationsdruck teilweise weiter nach oben gehievt werden. Problematisch bleiben allerdings die übertriebenen Bewertungen an den Märkten. Das sehr hohe Zinsniveau von kurzlaufenden Anleihen deutet darauf hin, dass die Leitzinsen mittelfristig spürbar steigen werden. Diese Konstellation ist mit den derzeitigen Aktienmarktbewertungen, die teilweise an die Zeiten der Dotcom-Blase erinnern, nicht vereinbar. Weitere Korrekturen könnten daher folgen.

Professionelle Anleger sollten deshalb im aktuellen Investmentumfeld bewertungssensitive Aktien klar untergewichten. Gleichzeitig ist ein agiles Risikomanagement gefragt, um adäquat auf die latenten Korrekturrisiken reagieren zu können.


Über FERI

Die FERI Gruppe mit Hauptsitz in Bad Homburg wurde 1987 gegründet und hat sich zu einem der führenden Investmenthäuser im deutschsprachigen Raum entwickelt. Für institutionelle Investoren, Familienvermögen und Stiftungen bietet FERI maßgeschneiderte Lösungen in den Geschäftsfeldern:

Das 2016 gegründete FERI Cognitive Finance Institute agiert innerhalb der FERI Gruppe als strategisches Forschungszentrum und kreative Denkfabrik, mit klarem Fokus auf innovative Analysen und Methodenentwicklung für langfristige Aspekte von Wirtschafts- und Kapitalmarktforschung.

Derzeit betreut FERI zusammen mit MLP ein Vermögen von ca. 55 Mrd. Euro, darunter rd. 15 Mrd. Euro Alternative Investments. Die FERI Gruppe unterhält neben dem Hauptsitz in Bad Homburg weitere Standorte in Düsseldorf, Hamburg, München, Luxemburg, Wien und Zürich.

Über Dr. Eduard Baitinger

Dr. Eduard Baitinger ist seit 2015 Head of Asset Allocation in der FERI Gruppe. Er verantwortet den Bereich quantitative Asset Allocation der FERI, wo er auch zahlreiche Forschungsprojekte steuert und koordiniert. In enger Abstimmung mit dem FERI-Vorstand und Chief Investment Officer, Dr. Marcel V. Lähn vertritt er ferner die Anlagestrategie der FERI-Gruppe und deren Kommunikation an Mandanten und Kunden der FERI. 

Vor seiner Tätigkeit bei FERI war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen und Finanzanalyst bei einem Asset Manager. 2010 schloss er sein Studium an der Universität Bremen, begleitet von einem Auslandsaufenthalt in New York, als Diplom Ökonom ab. 2014 promovierte Eduard Baitinger mit Auszeichnung über neue Ansätze für das quantitative Asset Management. Dr. Baitinger publiziert regelmäßig in akademischen Fachzeitschriften und fungiert als akademischer Gutachter.



Pressekontakt

Marcel Renné

Vorsitzender des Vorstandes

Rathausplatz 8-10

61348 Bad Homburg

Dr. Eduard Baitinger