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„Progressive Twenties“ bringen massive Umwälzungen für Investoren

Bad Homburg, 09.11.2021
von FERI
  • Dekade progressiver Beschleunigung schafft neue Investmentchancen
  • Nachhaltigkeit bei illiquiden Anlagen als Herausforderung
  • Technologischer Strukturbruch durch Krypto-Assets
  • 34. FERI Tagung mit strategischem Ausblick auf Megatrends und „Game Changer“

Die 2020er Jahre stehen im Zeichen einer progressiven Beschleunigung, die einen massiven Veränderungsdruck auch auf die Finanzmärkte ausübt. Über die Chancen und Risiken der Great Progression für professionelle Investoren sprachen Experten in der vergangenen Woche auf der 34. FERI Tagung. Im Fokus standen dabei entscheidende Megatrends, die ein enormes disruptives Potential besitzen, aber auch attraktive Investmentchancen bieten. „Der Klimawandel und die Digitalisierung sind die wichtigsten Treiber für die bevorstehenden Umwälzungen. Diese Megatrends verlaufen stark progressiv und sind quasi unumkehrbar. Investoren müssen sich deshalb ein möglichst umfassendes Bild über die Konsequenzen machen“, sagte Dr. Heinz-Werner Rapp, Vorstand und Chief Investment Officer von FERI. So sei das Thema Nachhaltigkeit ein „Game Changer“, der die Kapitalanlage und die Compliance institutioneller Investoren in den kommenden Jahren signifikant verändern werde. Auch technologische Innovationen wie etwa Krypto-Assets entwickelten eine progressive Dynamik, die die Kapitalmärkte herausfordere. 

Institutionelle Investoren setzen auf nachhaltige Investments

Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei der Auswahl und Bewertung illiquider Investments für institutionelle Investoren eine immer wichtigere Rolle, wie Martina Nitschke, Prokuristin und Abteilungsleiterin Kapitalanlagen der Verwaltungsgesellschaft für Versorgungswerke mbH (VGV) in ihrem Vortrag erläuterte. So habe sich der Investmentprozess in den vergangenen Jahren von Ausschlusskriterien über die Einbindung von ESG-Zielen bei der Manager-Auswahl bis hin zu einer vertieften ESG-Due-Diligence und Definition von Scoring-Modellen stetig weiterentwickelt. „Das Thema Nachhaltigkeit ist bei den alternativen Anlageklassen schwieriger umzusetzen als bei klassischen Investments. Umso wichtiger ist es hier, verstärkt auf die Messung und das Monitoring der Wirkungszusammenhänge zu achten. Dabei greifen wir auf die Expertise von ausgesuchten Datenprovidern und Dienstleistern für die Berichterstattung zurück“, sagte Nitschke. „Um hohe Investitionsquoten im alternativen Bereich zu erreichen, nutzen wir die Freiräume, die die Anlageverordnung und Regulatorik bietet, um das Risikokapital gezielt dort einzusetzen, wo es den größten risikoadjustierten Beitrag zur Erfüllung unserer Ziele leistet. Die Illiquidität der alternativen Anlageklassen kann dabei sogar von Vorteil sein, da kurzfristige Marktbewegungen aufgrund längerer Berichtszeiträume keine unmittelbaren Auswirkungen haben“, ergänzte Nitschke.

Krypto-Assets verändern die Kapitalmärkte

Über Krypto-Assets als neues Spielfeld für Investoren berichtete Rudolf Siebel, Geschäftsführer des deutschen Fondsverbands BVI. Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit habe Deutschland eine der fortschrittlichsten Gesetzgebungen im Bereich der Krypto-Assets umgesetzt. „Institutionelle Investoren können schon heute zumindest 20 Prozent ihrer Anlagen in Krypto-Assets investieren. Damit sind nicht nur die Kryptowährungen gemeint, sondern auch Investments, die auf der Tokenisierung von Vermögenswerten beruhen“, erläuterte Siebel. Die Digitalisierung von Assets in einer Blockchain-Infrastruktur werde die Kapitalmärkte in Zukunft radikal verändern. „Die leichte und schnelle Handelbarkeit von digitalen Vermögenswerten kann auch die Funktion einiger Dienstleister in der Abwicklung überflüssig machen, was in Zukunft zu disruptiven Entwicklungen in der Finanzindustrie führen kann“, betonte Marcus Burkert, Geschäftsführer Institutionelle Kunden bei FERI Trust.


Über FERI

Die FERI Gruppe mit Hauptsitz in Bad Homburg wurde 1987 gegründet und hat sich zu einem der führenden Investmenthäuser im deutschsprachigen Raum entwickelt. Für institutionelle Investoren, Familienvermögen und Stiftungen bietet FERI maßgeschneiderte Lösungen in den Geschäftsfeldern:

Das 2016 gegründete FERI Cognitive Finance Institute agiert innerhalb der FERI Gruppe als strategisches Forschungszentrum und kreative Denkfabrik, mit klarem Fokus auf innovative Analysen und Methodenentwicklung für langfristige Aspekte von Wirtschafts- und Kapitalmarktforschung.

Derzeit betreut FERI zusammen mit MLP ein Vermögen von 51,4 Mrd. Euro, darunter knapp 13 Mrd. Euro Alternative Investments. Die FERI Gruppe unterhält neben dem Hauptsitz in Bad Homburg weitere Standorte in Düsseldorf, Hamburg, München, Luxemburg, Wien und Zürich.



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