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Alternatives Update - Private Markets und Nachhaltigkeit: Von der Kür zur Pflicht

Bad Homburg, 28.06.2021
von FERI
  • Management von Nachhaltigkeitsrisiken tritt in den Fokus
  • Auswahl und Bewertung geeigneter Anlagestrategien als Erfolgsfaktor
  • FERI mit eigenem SDG-Investmentprozess und -Reporting

Das Thema Nachhaltigkeit hat die Private Markets erreicht. Wenn es um Private Equity-, Private Debt-, Infrastruktur- und Immobilieninvestitionen geht, haben Investoren nicht nur Ertragserwartungen, sie möchten auch wissen, wie sich ihre Anlageentscheidungen auf Umwelt und Gesellschaft auswirken. Vor allem institutionelle Investoren verpflichten sich zunehmend zu einer ökologisch und sozial verantwortungsvollen Kapitalanlage. Dabei spielt nicht nur der Druck der Stakeholder eine Rolle. Nachhaltige und damit zukunftsfähige Investments lohnen sich auch aus finanzieller Sicht. Da die Private Markets jedoch keine homogene Anlageklasse darstellen und einheitliche Standards zur Messung von Nachhaltigkeit fehlen, kommt es hier ganz besonders auf die sorgfältige Auswahl und die Bewertung geeigneter Assets an. Der langfristige Charakter vieler illiquider Investments erfordert hierbei nicht nur eine Bewertung der unmittelbaren ökologischen und sozialen Folgen, sondern auch eine Abschätzung möglicher regulatorischer und gesetzlicher Änderungen in der Zukunft. Hinzu kommt die wachsende gesellschaftliche Sensibilität für dieses Thema. „Ein Private Market-Investment mit CO2-, Reputations- oder Governance-Risiken gefährdet die Renditeaussichten des Investors. Das Managen von Nachhaltigkeitsrisiken ist also ein zentraler Bestandteil unserer Investitionen in die Private Markets “, sagt Carsten Hermann, Geschäftsführer FERI Trust GmbH.

Sustainable Finance als Gebot der Stunde

Um Anlegern eine umfassende und unabhängige Beurteilung hinsichtlich der Nachhaltigkeit ihrer Private Market-Investments zu ermöglichen, hat FERI in den vergangenen Jahren sein Portfoliomanagement in diesem Segment kontinuierlich weiterentwickelt. Neben dem Sourcing, also dem Auffinden attraktiver Investmentmöglichkeiten und talentierter Manager, wurde auch die Due Diligence ausgebaut. Jedes Investment wird dabei nach wie vor einer gründlichen wirtschaftlichen, steuerlichen, rechtlichen und finanziellen Prüfung unterzogen. Darüber hinaus erfolgt nun eine dezidierte Analyse von Nachhaltigkeitsaspekten. „Diese Analyse gibt Auskunft über den Nachhaltigkeitscharakter der jeweiligen Anlage. Beginnend bei Investments, die sich zu einem oder mehreren ESG-Zielen bekennen, bis hin zu Impact-Investments, die in klar definierten Bereichen eine echte und auch messbare Veränderung bewirken“, sagt Hanna Hornberg, Direktorin bei FERI Trust.

Die Einhaltung der mit dem individuellen Investment verbundenen Nachhaltigkeitsziele überwacht FERI mit einem eigens dafür entwickelten System, dem sogenannten „FERI SDG-Mapping“. Das Reportingsystem bezieht sich auf die Sustainable Development Goals (SDGs) der UN und zeigt dem Investor anhand spezifischer Kennzahlen an, inwieweit sein Investment diese Ziele erreicht. Die Informationen sind sowohl auf der Ebene der Einzelinvestments und -projekte als auch in aggregierter Form abrufbar. Das „FERI SDG-Mapping“ wird derzeit für weitere Assetklassen ausgebaut.


Über FERI

Die FERI Gruppe mit Hauptsitz in Bad Homburg wurde 1987 gegründet und hat sich zu einem der führenden Investmenthäuser im deutschsprachigen Raum entwickelt. Für institutionelle Investoren, Familienvermögen und Stiftungen bietet FERI maßgeschneiderte Lösungen in den Geschäftsfeldern:

Das 2016 gegründete FERI Cognitive Finance Institute agiert innerhalb der FERI Gruppe als strategisches Forschungszentrum und kreative Denkfabrik, mit klarem Fokus auf innovative Analysen und Methodenentwicklung für langfristige Aspekte von Wirtschafts- und Kapitalmarktforschung.

Derzeit betreut FERI zusammen mit MLP ein Vermögen von 48,2 Mrd. Euro, darunter 12,2 Mrd. Euro Alternative Investments. Die FERI Gruppe unterhält neben dem Hauptsitz in Bad Homburg weitere Büros in Düsseldorf, Hamburg, München, Luxemburg, Wien und Zürich.



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