Diese Seite übersetzen in:
Zu FERI in:
myFERI Economics Portal FERI Portal

FERI Cognitive Finance Institute: Nachhaltiger und preiswerter: „Alternative Food“ bietet exponentielles Wachstum

Bad Homburg, 06.10.2020
von FERI Cognitive Finance Institute
  • Globaler Ernährungssektor steht vor massiver Disruption
  • Hohe Effizienz und Hightech-Einsatz als Treiber für „Alternative Food“
  • Attraktive Anlagechancen entlang der gesamten Wertschöpfungskette 

 Alternative Nahrungsproduktion ist nicht nur deutlich nachhaltiger, sondern auch wesentlich effizienter als traditionelle Lebensmittelherstellung. Zu diesem Ergebnis kommt das FERI Cognitive Finance Institute (FCFI) in seiner neuen Studie „Zukunftstrend Alternative Food – Disruption und Transformation globaler Food Systems“. Die Studie in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und einer Einführung des World Economic Forum (WEF) untersucht zentrale Wirkungsfelder und Schlüsselparameter für „Alternative Food Systems“. „Wirtschaftlichkeit und ökonomisches Kalkül werden ,Alternative Food‘ künftig stark vorantreiben. Speziell beim Ressourcenverbrauch ist die Effizienz alternativer Nahrungsmittel um ein Vielfaches höher als bei herkömmlicher Nahrungswirtschaft,“ erklärt Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FCFI.   

Disruptive Veränderungen 

Laut Studie steht das weltweite Lebensmittelsystem vor disruptiven Umwälzungen, verstärkt durch veränderte Konsumgewohnheiten und zunehmende staatliche Regulierung. „Vor dem Hintergrund des Klimawandels sind grundlegende Prozesse der globalen Nahrungswirtschaft nicht zukunftsfest; sie müssen neu gedacht und massiv verändert werden“, erläutert Dr. Heinz-Werner Rapp. Wesentlicher Treiber dieser Transformation sei der Einsatz neuer Technologien und neuartiger Prozesse. Speziell Innovationen aus den Bereichen Robotik, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz rückten in den Fokus, da sie eine effizientere Produktion und hohe Skaleneffekte ermöglichten. „Hinzu kommen spürbare Qualitätsverbesserungen, positive Klimaeffekte und der Vorteil echt nachhaltiger Produktion“, ergänzt Prof. Dr. Jan Wirsam von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.  

Hohes Wachstumspotenzial für „Alternative Meat“

Speziell Lebensmittel auf alternativer Proteinbasis und Fleischersatzprodukte („Alternative Meat“) eröffneten künftig exponentielles Wachstumspotential. Pflanzliche und andere Fleischalternativen könnten bis zum Jahr 2029 ihren Anteil auf über 10 Prozent, bis 2040 sogar auf rund 60 Prozent des weltweiten Marktes für Fleisch ausbauen. Besonders hohes Wachstum sei für so genanntes „Cultured Meat“, synthetisches Fleisch aus Zellkulturen, zu erwarten. „Bei all diesen Zukunftstrends spielen Klima,- Umwelt- und Ethikaspekte eine wichtige Rolle – zum entscheidenden Treiber wird aber die massive ökonomische Überlegenheit von ‚Alternative Meat‘“, betont Rapp.  

Attraktive Investitionsmöglichkeiten 

Bei der Transformation der globalen Food Systems nehmen laut Studie nicht nur Konsumenten und die Lebensmittelindustrie eine Schlüsselrolle ein, sondern auch die Kapitalmärkte. „Aufgrund internationaler und nationaler Regulierungsinitiativen müssen Investoren verstärkt Nachhaltigkeitskriterien in ihre Anlagestrategie integrieren,“ erläutert Antje Biber, Co-Autorin der Studie und Leiterin des FERI SDG Office. Das erzeuge anhaltende Kapitalflüsse in Alternative Food-Sektoren, gleichzeitig entstünden dort interessante Investmentideen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. „Für strategische Investoren bieten sich somit attraktive Anlagechancen in einem sehr schnell wachsenden Markt“, so das Fazit der Studie aus Investmentsicht.   

Die Studie „Zukunftstrend Alternative Food – Disruption und Transformation globaler Food Systems“ beschäftigt sich mit Interdependenzen und möglichen Veränderungen derzeitiger und neuer Food Systems. Sie analysiert die zentralen Treiber und Wirkungsmechanismen hinter „Alternative Food“ und enthält Interviews mit namhaften Unternehmern, Investoren und Entscheidern.  Die Studie ist abrufbar unter: https://www.feri-institut.de/media-center/studien/ 


Über FERI Cognitive Finance Institute

Das FERI Cognitive Finance Institute ist strategisches Forschungszentrum und kreative Denkfabrik der FERI Gruppe, mit klarem Fokus auf innovative Analysen und Methodenentwicklung für langfristige Aspekte von Wirtschafts- und Kapitalmarktforschung. Das Institut nutzt dazu aktuelle Erkenntnisse aus Bereichen wie Verhaltensökonomie, Komplexitätstheorie und Kognitionswissenschaft.

Hinter dem FERI Cognitive Finance Institute steht ein erfahrenes Team mit interdisziplinär akademischem Hintergrund, langjähriger Forschungspraxis und spezifischen Schwerpunktkenntnissen. Zudem besteht Zugang zu einem leistungsfähigen Netzwerk externer Experten.

Gegründet wurde das Institut 2016 von Dr. Heinz-Werner Rapp, Vorstand der FERI AG und CIO der FERI-Gruppe, für die er seit 1995 tätig ist. Rapp hat an der Universität Mannheim Wirtschaftswissenschaften studiert und über psychologisch geprägtes Anlegerverhalten („Behavioral Finance“) promoviert. Er beschäftigt sich seit Jahren mit alternativen Kapitalmarktmodellen und hat die Grundlagen der neuen „Cognitive Finance“-Theorie entwickelt.

FERI ist seit 1987 als unabhängiges Investmenthaus tätig, mit den Schwerpunkten Investment Research, Investment
Management und Investment Consulting. Der Name FERI steht für „Financial & Economic Research International“.



Pressekontakt

Katja Liese

Mitglied der Geschäftsleitung

Unternehmensstrategie, Marketing und Kommunikation

T +49 (0) 6172 916-3192

F +49 (0) 6172 916-1192

presse@feri.de

FERI AG

Rathausplatz 8-10

61348 Bad Homburg

Dr. Heinz-Werner Rapp
Dr. Heinz-Werner Rapp
Dr. Heinz-Werner Rapp
Dr. Heinz-Werner Rapp
Kontakt
Kontakt
Login
Sprache
Katja Liese
Mitglied der Geschäftsleitung
Unternehmensstrategie, Marketing und Kommunikation

T +49 (0) 6172 916-3192
F +49 (0) 6172 916-1192
presse@feri.de

FERI AG
Rathausplatz 8-10
61348 Bad Homburg

Kontaktformular

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir kommen auf Ihr Anliegen zurück.

Leider ist ein Fehler aufgetreten.

Der Sicherheitscode wurde falsch eingegeben.

Diese Seite übersetzen in:
Zu FERI in:
KONTAKT
Telefon
Kontakt
Katja Liese
Mitglied der Geschäftsleitung
Unternehmensstrategie, Marketing und Kommunikation

T +49 (0) 6172 916-3192
F +49 (0) 6172 916-1192
presse@feri.de

FERI AG
Rathausplatz 8-10
61348 Bad Homburg

Kontaktformular

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir kommen auf Ihr Anliegen zurück.

Leider ist ein Fehler aufgetreten.

Der Sicherheitscode wurde falsch eingegeben.